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Willi Lemke auf Gegenbesuch in Fredenbeck

 

Von Hans-Lothar Kordländer

 

Der Gegenbesuch hat lange gedauert. Über 30 Jahre,  nachdem sportbegeisterte Fredenbecker Kinder den damaligen Manager bei Werder Bremen  im Rahmen der Aktion Ferienspaß im Weser-Stadion besucht haben, kommt der Politiker und Sportfunktionär jetzt nach Fredenbeck.  Er ist die Persönlichkeit, die der Verein Geest-Landtouristik sowie Gewerbetreibende und Handwerker aus der Fredenbecker Samtgemeinde zur  zweiten Veranstaltung „Fredenbeck trifft…“  gewinnen konnten.

 Am 26. September 2019 kommt Lemke um 19 Uhr zu der Talkrunde, die diesmal in der Tischlerei Kammann in Wedel stattfinden wird. Willi Lemke wird bei der Gesprächsrunde über seine vielfältigen Tätigkeiten aus seinem abwechslungsreichen Leben erzählen.

Ob er sich dabei noch an den Besuch der Fredenbecker im Jahre 1988, Werder Bremen war gerade Deutscher Meister geworden,  erinnert, das soll in der Gesprächsrunde gefragt werden. Immerhin waren es damals  40 Mädchen und Jungen, die den damaligen Manager mit ihren Fragen „löcherten“  und die Lemke geduldig durch das Stadion führte. „Wie teuer ist ein Fußballspieler, wie viele Leute passen ins Stadion, und warum hat ein Stadionteil kein Dach?“ das und vieles andere mehr wollten die Fredenbecker Besucher, die heute sicherlich 40 bis 45 Jahre alt sein dürften, wissen. Und Christoph aus Fredenbeck gestand im Bremer Stadion damals  ohne Scheu: „Ich bin für Bayern.“ Die Fredenbecker waren begeistert im Bremer Fußball-Stadion. Schließlich bekamen sie alle Stars der Fußballmannschaft, die sich gerade beim Training befanden, zu sehen und sie konnten ihnen Autogramme entlocken. Besonders umschwärmten sie damals den Trainer Otto Rehhagel.

Hier nun noch ein paar Daten zu dem Talk-Gast am 26. September in der Tischlerei Kammann: Willi Lemke, Absolvent eines Lehramtsstudiums, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universitäten Hamburg und Bremen, Politiker und Senator in Bremen, ehemaliger Manager bei Werder Bremen und amtierender UN-Sonderberater für Sport war auch Landesgeschäftsführer der SPD.  Auch in seiner Freizeit gib er sich sportlich: Zu seinen Hobbys gehören Marathon und Ski.

Neben der Tischlerei Kammann unterstützt „Fredenbeck trifft…“  diesmal die „Wehler Deel“. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hat Fredenbecks Samtgemeindebürgermeister Ralf Handelsmann übernommen.

Leider muss die Teilnehmerzahl während der Veranstaltung  wieder begrenzt werden. Maximal 120 Teilnehmer passen in Kammanns Werkshalle. Das bedeutet im übertragenden Sinn:  Der frühe Vogel fängt den Wurm.  Kostenfreie Eintrittskarten gibt es, solange der Vorrat reicht, im Fredenbecker Autohaus Gotthard nach Ankündigung.

Die Aktion „Fredenbeck trifft…“  soll eine feste Einrichtung in der Fredenbecker Samtgemeinde werden. Mindestens zweimal im Jahr wird Geest-Landtouristik in Zusammenarbeit mit  Gewerbetreibenden und Handwerkern aus der Kommune zu Talkrunden einladen. Ganz bewusst wird auf lange Vorträge  der Gäste verzichtet. Stilmittel soll das Frage- und Antwortspiel bleiben. Und die Veranstaltungen werden  weiterhin in  den Räumen von heimischen Betrieben stattfinden.

 

 

 

 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Willi Lemke auf Gegenbesuch in Fredenbeck