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Die Geest

Die Geest bezeichnet einen Landschaftstyp in Norddeutschland, den nördlichen Niederlanden und Dänemark, der durch Sandablagerungen während der Eiszeiten entstanden ist und im Gegensatz zur Marsch steht. Da die Geest aus ihrer Natur einen Höhenzug darstellt, nennt man sie auch Geestrücken oder Sandrücken. Im nordwestlichen Niederdeutsch heißt dieser auch Gast, womit sich einige Ortsnamen wie Tergast erklären. Der Begriff selbst ist eine Substantivierung der niederdeutschen Adjektive gest („trocken“, „unfruchtbar“) bzw. güst („unfruchtbar“ bei milchgebenden Tieren).

Kennzeichnend für viele Geestlandschaften der Küstenländer sind die Knicks, eine norddeutsche Sonderform der Wallhecke, die in regelmäßigen Abständen auf den Stock zurückgeschnitten wird und Schutz vor Wind und Sandflucht bietet. Knicks dienten früher auch zur Gewinnung von Weidenruten und von Holz für Zäune und als Brennmaterial.

 

So kann man das bei Wikipedia nachlesen.

 

Tatsächlich kann man die Entstehung der  Landschaftsform hier gut nachvollziehen. Wenn man in Stade - gar nicht weit von der Elbe -  startet, steigt die Landschaft gen Samtgemeinde Fredenbeck spürbar an. Was für Autofahrer nur ein Klacks ist, kann untrainierten Radfahrern schon mal kräftig in die Beine gehen. Und das bei einem Höhenunterschied von gerade mal 20 bis 25 Metern. Aber gerade durch diese abwechslungsreiche Landschaft machen Fahrradtouren ganz besonderen Spaß.